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Vorbereiten auf 
 einen längeren Trip

Vorbereiten 
 auf einen 
 längeren Trip

Wie sieht ein guter Plan für einen Bootstrip aus?

 

Das Sprichwort "Wer scheitert zu planen, plant zu scheitern" sagt alles über die Wichtigkeit der Vorbereitung bei einem längeren Bootstrip, ob auf einem Binnengewässer oder auf offener See.

 

Die Planung ist ein wesentlicher Bestandteil zu diesem Vergnügen und zu einem unvergesslichen Tag auf dem Wasser oder zu einem längeren Trip.

 

Was sind also die wichtigsten Dinge, die jeder Bootsfahrer in Betracht ziehen sollte, bevor er an Bord geht, egal ob die Fahrt an einer Slipanlage oder in einer Marina beginnt?

Eine der ersten Überlegungen ist das Ziel der Reise: das Plotten der tatsächlichen Route, frei von Gefahrenstellen und Hindernissen, Berücksichtigen von Gezeiten, See- und Wetterbedingungen, die Voranmeldung am Hafen oder an der Marina, falls Teil des Unternehmens, und gegebenenfalls das Organisieren von Liegeplätzen für Zwischenhalt oder Übernachtung.

 

Eine gute Idee ist das Einreichen eines "Fahrtenplans".

 

Auf diese Weise können Sie Details zu Ihrem geplanten Trip am Abfahrtsort oder bei einem vertrauenswürdigen Behördenkontakt hinterlegen.

 

Ein Fahrtenplan gibt einen Überblick über Ihren Bootstripp und enthält wichtige Informationen, die im Fall eines Bootsnotfalls von großer Hilfe für Such- und Rettungskräfte sein können.

Ein Fahrtenplan sollte die folgenden wichtigen Informationen enthalten:

 

  • Beschreibung des Wasserfahrzeugs – Typ des Bootes, Größe, Farbgebung, Marke, Motorgröße und Registrierungsnummer des Bootes
  • Name und Ort der Marina oder der Slipanlage als Abfahrtsort
  • Marke, Standort und amtliches Kennzeichen des Transportfahrzeugs des Bootes – falls zutreffend
  • Namen und Alter aller Personen an Bord – einschließlich Erkrankungen oder besonderen Bedürfnissen – sowie Kontaktdaten/Mobiltelefonnummern/Wohnadressen
  • Beabsichtigte Reiseroute, Ankunftszeiten und Rückkehr

Sollten sich Ihre Pläne aufgrund von Wetterbedingungen, technischen Problemen oder Abweichungen von der geplanten Route ändern, informieren Sie alle Personen, denen Sie den Fahrtenplan übergeben hatten, und bestätigen Sie natürlich Ihre sichere Ankunft.

 

Bei der Routenplanung kann die Simrad ® App wirkungsvoll als eigenständiges Tool genutzt oder mit Simrad® Geräten synchronisiert werden, um Wegpunkte zu erstellen und eine Zielroute zu plotten.

Wie hole ich Wetterinformationen ein?

 

So stehen Ihnen beispielsweise beim Überprüfen der Wettervorhersage mit der Simrad® App die Optionen "Manuelles Routing, Automatisches Routing, Messe Distanz und Wettervorhersage" zur Verfügung. Anhand dieser Funktionen können Sie wesentliche Wegpunkte von Ihrem Ausgangspunkt zum gewünschten Ziel erstellen. Sie können jedoch auch eine "Route nach" eingeben.

 

Die App ist eine sehr intelligente und benutzerfreundliche Technologie und ein Beispiel für den Nutzen hochmoderner Simrad Marineelektronik, die dem Bootsfahrer messbare Vorteile in Bezug auf höhere Leistung, höhere Sicherheit und höheren Genuss bietet.

 

Mit dem Eingeben verschiedener Routen noch an Land haben Sie die Zeit gut genutzt und Ihre Möglichkeiten, bei Notwendigkeit auf dem Wasser sinnvolle Änderungen vorzunehmen, deutlich ausgebaut.

Alternativ können Sie in den Tagen vor einem Trip mithilfe eines Simrad® Kartenplotters mit der C-Map® Software eine Route planen, verschiedene Szenarien eingeben und das Festlegen von Wegpunkten oder Kurskorrekturen üben. Sie werden bestätigt finden, dass eine optimal geplante Reise eine pragmatische Investition ist, insbesondere auf Routen mit sich schnell ändernden Bedingungen, weit entfernt von dicht befahrenen Wasserstraßen.

 

Ein Kartenplotter erleichtert Ihnen zudem das Erfassen von Bereichen mit Flachwasser beim Verlassen der Marina oder beim Ansteuern einer Ihnen nicht vertrauten Anlegestelle.

 

Es ist auch keine schlechte Idee, Papierkarten zu vorgesehenen Stopps auf der Route zur Hand zu haben. Auf diesen Karten können Sie jederzeit nachschauen, ganz ohne Elektronik.

 

Simrad Kartenplotter

 

C-MAP

Wozu eine Sicherheits-Checkliste zur Bootstour?

 

Mit einer solchen Checkliste haben Sie stets sachliche Informationen über die Reisebedingungen zur Hand und können überprüfen, ob alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden und ob sich alle Ausrüstung einsatzbereit an Ort und Stelle befindet. Zudem können Sie Sicherheitsunterweisung mit den Teilnehmern an Bord durchführen, und Sie können überprüfen, ob ausreichend Speisen und Getränke vorhanden sind und ob alle Teilnehmer über für den Trip geeignete Kleidung verfügen.

 

Die Sicherheit des Bootes beginnt mit einer Sichtprüfung, sowohl um den Rumpf, wenn möglich, als auch des Decks. Überzeugen Sie sich davon, dass keine Schäden, Brüche oder Gefahrenstellen vorhanden sind, dass der Anker da ist, wo er hingehört, und dass zusätzliche Leinen zum Festmachen des Bootes vorhanden sind. Für das Festmachen sollten sich mindestens zwei Fender an Bord sein.

 

Dem kann sich eine gründliche Prüfung der Systeme anschließen: Inspektion von Motor, Betriebsflüssigkeiten, Batterien und Beleuchtung auf ordnungsgemäße Funktion.

Die Bilge muss auf angemessene Trockenheit und die Pumpen müssen auf Funktionstüchtigkeit überprüft werden.

 

Unerlässlich ist die Überprüfung der Lüftung. Vor Abfahrt muss sichergestellt sein, dass alle Innenräume gut belüftet werden. Achten Sie auf Kraftstoffgeruch und sonstige Gerüche nach Schadstoffen.

 

Die lautlose Gefahr: Kohlenmonoxid – CO. Alle umschlossenen und halbumschlossenen Bereiche sollten mit mindestens einem funktionstüchtigen Kohlenmonoxidmelder ausgestattet sein.

Zur lebenswichtigen Sicherheitsausrüstung gehören:

 

  • Schwimmhilfen und Rettungswesten. Erkundigen Sie sich unbedingt über die örtlich geltenden Vorschriften. Diese können von Land zu Land unterschiedlich sein.

 

  • Schwimmhilfe mit Zugseil – im Fall von Mann über Bord oder falls eine Person im Wasser in Not gerät

 

  • Feuerlöscher – gesetzlich vorgeschrieben ist, dass Boote unter 26 Fuß einen Feuerlöscher des Typs B-1 und Boote über 26 Fuß zwei Feuerlöscher des Typs B-1 und einen Feuerlöscher des Typs B-2 an Bord haben. Stellen Sie sicher, dass alle Gäste mit der Anwendung dieser Feuerlöscher vertraut sind.

 

  • Optische Signalmittel – Boote unter 16 Fuß müssen Leuchtfackeln oder ähnliche Leuchtsignalmittel mit sich führen. Boote über 16 Fuß müssen visuelle Signalmittel für den Tag- und Nachteinsatz sowie akustische Signalmittel mit sich führen – Signalhörner mit einem Signalton von vier Sekunden, der auf mindestens ½ Meile zu hören ist, und Pfeifen können bei Tag und Nacht auf Hilfebedarf aufmerksam machen. Wasserfahrzeuge über 39 Fuß sollten eine Schiffsglocke mit sich führen. Bei eingeschränkter Sicht sollte diese Glocke in regelmäßigen Abständen geläutet werden.

Kleidung – von entscheidender Bedeutung ist, dass alle an Bord über für das vorhergesagte Wetter geeignete Kleidung verfügen. Ein häufiger Fehler besteht in der Unterschätzung der Auswirkungen von Windchill oder Kälte mit Hypothermie oder Sonnenbrand und Sonnenstich als Folge. Kleiden Sie sich sachgerecht.

 

 

Weitere Ausrüstung:

 

  • Erste-Hilfe-Kasten
  • Sonnenschutz und Sonnencremes
  • Anker mit Ersatzleine
  • UKW-Funkanlage
  • Messer
  • Werkzeugsatz mit wichtigen Ersatzteilen – z. B. Glühlampen, Sicherungen, Riemen und Öl
  • Taschenlampe
  • Schnorchel und Taucherbrille

 

Weisen Sie Ihre Crew und die Passagiere zu Standorten und korrekter Anwendung der oben genannten Ausrüstung ein. Viele Marinas bieten einen Bootscheck an, der sicherstellt, dass Struktur, Mechanik und Elektronik in ordnungsgemäßem Zustand und funktionstüchtig sind.

Wie viel Kraftstoff für die Reise?

 

Da die Gezeiten, die See und die vorherrschenden Wetterbedingungen bekannt sind, kann eine fundierte Entscheidung bezüglich des Kraftstoffs getroffen werden. Wie viel ist noch von der vorherigen Fahrt übrig? Sind Tank oder Kraftstoffleitungen verschmutzt? Wie hoch ist der Kraftstoffverbrauch des Motors, und passt das zur Strecke des geplanten Trips unter den voraussichtlichen Bedingungen? Bei schwerer See über längere Zeit wird deutlich mehr Kraftstoff verbraucht als erwartet.

 

Tanken Sie genau die benötigte Menge an Kraftstoff plus einer Reserve für unvorhergesehene Ereignisse.

 

Reisen erfolgt oft mit Land außer Sicht. Passagen mit Land außer Sicht können selbst für hocherfahrene Bootsführer eine neue Herausforderung darstellen. Eine sich ändernde See kann, wenn das unbemerkt bleibt, ein Wasserfahrzug vom vorgesehenen Kurs abbringen. Dadurch kann sich die Wegstrecke verlängern, und das Vorankommen kann sich verzögern. Das führt zu einem nicht eingeplanten Kraftstoffverbrauch und zu Verspätungen im Zeitplan, zwei nicht unbedeutende Faktoren auf einer Reise.

Welche Marineelektronik benötige ich?

 

Die von Simrad® angebotene Marineelektronik kann bei der Planung der Reise und während der gesamten Fahrt von großer Hilfe sein. Diese Systeme liefern Echtzeitinformationen für das Treffen fundierter Entscheidungen.

 

Ein UKW-Funkgerät an Bord zu haben und mit seinen Fähigkeiten und Funktionen vertraut zu sein, ist für jeden Bootsfahrer ein unbedingtes Muss.

 

In der Lage zu sein, zu hören und zu verstehen, was um Sie herum auf dem Wasser geschieht, erhöht die Sicherheit und auch den Spaß auf Ihrer Reise.

 

Die Kommunikation mit Wasserfahrzeugen in der Nähe und mit der Küste kann über UKW erfolgen, also in einem Frequenzbereich, in dem Simrad® über besondere Kompetenzen verfügt und eine Reihe von Produkten für alle Bootstypen und jeden Bootsfahrer anbietet.

Ein Radar an Bord und umfangreiches Wissen über Fähigkeiten und Bedienung des Radars ist nicht nur eine bedeutende Erweiterung der Möglichkeiten Ihres Bootes, sondern liefert Ihnen auch Informationen, mit denen Sie Kurskorrekturen vornehmen und in kniffligen Situationen bei Notwendigkeit entsprechende Maßnahmen ergreifen können.